Anne Amalia Herbst

Die Rollenspielwelt von Kerystrum – Teil 2

Februar 16th 2013 in Annes Blog

An alle LARP-und Rollenspiel-Begeisterte, die gern improvisieren und bei der Umsetzung eines alternativen Lesungskonzepts für Nachtstimmen mitwirken möchten:

Hier kommt der nächste Teil des Rollenspiels, welches einen Teil des Romans „Nachtstimmen – Die Banfhile-Chroniken“ ausmacht. Viel Spaß damit!

Eure Anne Amalia

 

Maid @ King: Meine Hand, die eben den Verschluss des Umhangs öffnen will, um ihn einem herbeieilenden Diener zu überreichen, kommt zu einem Halt, als ich das Kompliment aus dem Mund des Lehnsherrn vernehme. „Mylord, Ihr schmeichelt mir …“, murmele ich errötend. Und setze mich, ohne den Umhang abzulegen.

King @ Maid: Nicke Mylady zu und bedeute dem Diener, ihr einen Kelch Blutwein anzubieten. Verberge meine Neugier, ob sie diesen Kelch annehmen wird. Kenne Myladys Herkunft nicht und rätsele.

Maid @ King: Nehme den Kelch an, den mir der Diener des Königs anbietet. Der Höflichkeit muss Rechnung getragen werden. Auch in Zeiten wie diesen darf eine Lady ihre gute Erziehung nicht vergessen. Egal, wie sehr ich diesen Wein verabscheue. „Haltet für einen Moment mit den schönen Worten ein, Mylord. Wir haben an diesem Abend dringendere Dinge zu besprechen! Ich weiß, ich bin kein Ritter, kein Zaubermeister, kein Vampirlord, nur eine Lady, aber …“ Werde in meiner Rede von einem lauten Krachen unterbrochen, mit dem die Tür gegen die Steinwand schlägt …

Darklord @ King / Maid: Eine Tür fliegt schwungvoll auf, nachdem wir uns den Weg zu ihr erstritten haben, und sechs in schwere Umhänge gehüllte Gestalten drängen in den Raum. Die roten Flammen im Kamin spiegeln sich in unseren Rüstungen, die Klingen unserer gezogenen Schwerter glitzern kalt im verdunkelten Raum. Unsere Augen, Punkte von blassem Licht, sind das einzige Sichtbare unter den Kapuzen. Wir drängen in die Mitte des Raumes. Ich erfasse ihre Gestalt im gleichen Augenblick, in dem ich den ersten Fuß in den Raum setze. Stille, bis auf das leise Geräusch von Wasser, welches von unseren Gewändern auf den Reisig am Boden tropft. Endlich beginne ich zu sprechen, meine Stimme hat den Klang einer rasiermesserscharfen Klinge, die durch die Stille schneidet. „Mylady, mir wurde gesagt, Ihr wäret in Schwierigkeiten, und so eilte ich hierher, nur um Euch in Gegenwart dieses Fremden zu finden. Bedenkt die Schwüre, die Ihr darbotet, um Unsterblichkeit zu erlangen: Ihr gehört mir, für alle Ewigkeit! Mylady!“




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Liebe Leseratten!

Nachdem ich in der letzten Woche im Krankenhaus gelegen habe und es etwas ruhig um die Banfhile-Chroniken wurde, bin ich jetzt zurück, auf dem besten Weg der Genesung und das frühlingshafte Wetter draußen macht das Schreiben gleich doppelt beschwingt!

Ich bitte alle um Entschuldigung, die in den letzten Tagen vergebens auf eine elektronische Antwort […]

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